Chästeilet und Abschied: 19. September 21

Angekündigt war die Käseteilung, wie üblich 2 Tage nach der Alpabfahrt – d.h. die Bestösser können anteilsmässig zur Milch die ihre Kühe den Sommer hindurch gaben, Butter und Käse abholen.

Da Daniel und seine Familie definitiv das letzte Jahr auf Alp Kloster waren, wurde für sie als Überraschung ein kleines Abschiedsfest mit gemeinsamen Mittagessen organisiert. Praktisch alle Bestösser erschienen um halb 12, bereicherten z.T. das Dessertbuffet und nahmen an den festlich gerichteten Tischen im Stall Platz.

Nach dem Essen gab’s Abschiedsworte von Alppräsident Emil und Alpmeister Florian. Dabei überreiche Florian im Namen aller Bestösser der abtretenden Älperfamilie eine „Weidchlöpf“.

Alpabfahrt: 17. September 21

Schon ist es wieder soweit und ein Alpsommer mit all seiner Mühe, anstrengender Arbeit, aber mit all den tollen Erlebnissen und Bilder, ist vorbei. Die „Heifahrete“ steht vor der Tür. Früh morgens treffen sich Alppersonal, Alpmeister und viele Helfer im Kloster. Nach dem Melken werden den Kühen Glocken und Blumenschmuck angezogen. Schliesslich laufen ca. 30 Tiere von der Alp bis in die Schwendi, wo sie dann zum Heimbetrieb gehen oder verladen werden (auswärtiges Vieh).
Da es für Daniel Schielke und Yvonne Fey und ihre Kinder der letzte Sommer auf Alp Kloster war, gestaltete sich die Alpabfahrt mit einigen klitze-kleinen Extras. Wer genau hinschaut, findet sie auf den Fotos…..

Vorbereitungen werden getroffen : 16. September 21

Wie üblich beginnen die Vorbereitungen zur Alpabfahrt oder zu „Heifahret“ bereits am Tag zuvor. Bauchgurte und Tschäppel werden hergestellt, Einteilungen erstellt und Abtransporte organisiert……

Der Herbst meldet sich: 4. September 21

Die Alpzeit geht langsam zu Ende. Yvonne und ihre 3 Kinder sind wieder nach Deutschland gefahren. – Die Schule hat dort begonnen. Das Vieh geniesst die letzten Wochen im Untersäss.

Ab nach Näserina: 25. Juli 21

Bereits heisst es schon „Zeit um ins Obersäss zu gehen“. Der Stall unten wird ein letztes Mal gründlich gereinigt und dann ziehen die beiden Hirten / Melker mit ihrer Herde nach oben. Vorbei am wunderschönen Wasserfall und bald entdecken die Kühe ihr neues Zuhause und die neuen Weiden.

Schulkasse zu Besuch: 23. Juni 21

Die 18 Schulkinder der Unterstufe Weisstannen hatten die Gelegenheit den Alpbetrieb, und die Käseherstellung im Besonderen, genau kennen zulernen. Sie fuhren ins Kloster und kamen um 8 Uhr gerade richtig um beim Schneiden des Käsebruches zuzuschauen. Während des Ausrührens halfen sie fleissig den Stall herauszuputzen. Dann wurde es in der Sennerei wieder spannend: Die Käsemasse konnte herausgezogen werden. Da staunte so mancher Knirps: was für eine Masse an Käse. Auch beim Buttern durften sie zuschauen. Die Kinder genossen das „Älplerluftschnuppern“ in vollen Zügen. Nach einer feinen Alpenglace, nahmen sie überglücklich den Heimweg ins Dörfli unter die Füsse.

Letzte Arbeiten in der Sennerei: 10. Juni 21

Da der Pasteur defekt war, musste ein neuer gekauft und installiert werden. Dies erfolgte gerade am Abfahrtstag und war just bereit um am anderen Morgen den ersten Rahm zu pasteurisieren. In diesem Pasteur können auch Klosterfee oder Jogurt hergestellt werden.

Alpauffahrt: 10. Juni 21

Endlich dürfen die Kühe „z Alp“. Gruppenweise laufen die Weisstannerkühe hoch zur Alp Kloster. Einige ältere Kühe, die schon 3 oder 4 Jahre im Kloster waren, kennen den Weg plötzlich sehr gut und schlagen ein forsches Tempo an. Die Tiere von weiter her, werden im Laufe des Morgens mit dem Anhänger oder Lastwagen gebracht. Bald reihen sie sich im Stall ein, bis sie komplett sind. Dann dürfen sie auf die Weide.

Endlich auch im Kloster grün: 8. Juni 21

Mit fast zwei Wochen „Verspätung“ wird es auch auf den Alpen allmählich grün. Die Älpler richten sich ein – bald geht’s nämlich los. Die Kloster- Bauern dürfen wieder ihnen langjährigen Senn Daniel Schielke begrüssen, heuer zusammen mit dem Küher Lars Herrscher.

Langer Winter: 10. April 21

Diesen Winter schien es manchmal, als ob es nicht mehr zu schneien aufhören wolle. Dem entsprechend lange lag Schnee in Weisstannen, aber v.a. auch hinter dem Dorf Richtung Alpen. Dort musste bis Ende April gewartet werden bis sich einige Frühlingsboten zeigten.